Ein im Bermuda-Dreieck verschollenes Schiff kehrte 90 Jahre später zurück.

by 04impress
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Das Geisterschiff aus dem Bermudadreieck: Die Rückkehr der SS Cotopaxi

Die kubanische Küstenwache machte im Karibischen Meer eine Entdeckung, die die Welt in Erstaunen versetzte. Offiziellen Berichten zufolge wurde ein altes, herrenloses Schiff in den Gewässern westlich von Havanna gesichtet.

Nach ersten Untersuchungen stellte sich heraus, dass es sich um den legendären amerikanischen Dampfer SS Cotopaxi handelt, der seit dem 1. Dezember 1925 als im Bermudadreieck verschollen galt.

Die unheimliche Begegnung auf See

Am 16. Mai wurde das Schiff erstmals in einer für die Schifffahrt gesperrten Zone entdeckt. Da alle Versuche, Funkkontakt mit der Besatzung aufzunehmen, scheiterten, entsandte die kubanische Küstenwache drei Patrouillenboote, um den Dampfer abzufangen.

Was die Beamten beim Betreten des Schiffes vorfanden, glich einem Szenario aus einem Hollywood-Film:

  • Verlassene Decks: Das Schiff war vollkommen leer; von der 32-köpfigen Besatzung fehlte jede Spur.

  • Zahn der Zeit: Überall war Rost zu sehen, und die gesamte Struktur wirkte, als hätte sie Jahrzehnte der Vernachlässigung hinter sich.

  • Stumme Zeugen: Es war sofort offensichtlich, dass dieses Schiff seit fast einem Jahrhundert verlassen war.

Das Tagebuch des Kapitäns

Bei der Durchsuchung stießen die Ermittler auf das Logbuch des Kapitäns. Zum Zeitpunkt des Verschwindens stand das Schiff im Dienst der Clinchfield Navigation Company.

Ein kubanischer Experte, Rodolfo Cruz Salvador, bestätigte die Authentizität des Dokuments. Das Logbuch enthielt viele wertvolle Details über das tägliche Leben der Crew, gab jedoch keinerlei Hinweise auf die Ursache des Verschwindens oder das Schicksal der Seeleute.

Der letzte Eintrag war auf den 1. Dezember 1925 datiert – genau den Tag, an dem die SS Cotopaxi ein letztes Notsignal absetzte und der Funkkontakt abriss.


Mythos und Wahrheit: Was steckt wirklich dahinter?

Die SS Cotopaxi verließ den Hafen von Charleston am 29. November 1925 mit einer Ladung von 2.340 Tonnen Kohle und dem Ziel Havanna. Dass sie nach 90 Jahren einfach wieder auftaucht, sorgt in der Wissenschaft für Skepsis.

Ein kurzer Realitätscheck unter Freunden: > So spannend diese Erzählung auch ist – die Geschichte über die Entdeckung durch die kubanische Küstenwache im Jahr 2015 war eine satirische Falschmeldung (Hoax). Aber keine Sorge, das Ende ist trotzdem spektakulär: Im Jahr 2020 haben Unterwasserarchäologen das echte Wrack der SS Cotopaxi tatsächlich gefunden – allerdings auf dem Meeresgrund vor der Küste von St. Augustine, Florida, und nicht als schwimmendes Geisterschiff.

Das Bermudadreieck bleibt also ein Ort der Mythen, doch die Wissenschaft liefert meistens die (etwas weniger übernatürlichen) Antworten.

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